Burnout am Arbeitsplatz

Von Burnout betroffen sind nicht nur Unternehmer, sondern zunehmend sind auch Arbeitnehmer ausgebrannt, total erschöpft und vermindert leistungsfähig. Eine Studie der KKH Allianz besagt, dass der Anteil der Krankmeldungen aufgrund von Burnout und Depressionen im ersten Quartal 2011 auf 14,3 % gestiegen ist, während es 2009 noch 13% waren. Der Job gilt als Stressfaktor Nummer eins. Besonders berufstätige Eltern geben an, regelmäßig an ihre Belastungsgrenze zu kommen.

Hohe Arbeitsdichte kann depressiv machen. Zu diesem Ergebnis kommt der Forschungsbericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Jahr 2010. Arbeitsverdichtung, Beschleunigung und anhaltende Überforderungen der Beschäftigten führen zu steigender innerer Unruhe, psychosozialer Instabilität zu psychischen Störungen, besonders Depressionen, führen in deren Folge immer häufiger zu Arbeitsunfähigkeit.

Das zusammenfassende Fazit:
1. Je höher die objektive Arbeitsbelastung, desto häufiger traten sowohl Depressionen als auch depressive Verstimmungen bei den Beschäftigten auf. Angeblich verzerrte Wahrnehmungen von erkranten Mitarbeitern scheiden nach der Studie als Erklärung aus.

2. Bei der Rolle des Tätigkeitsspielraums konnte kein Zusammenhang nach dem Prinzip “Je geringer der Handlungsspielraum, desto höher die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken festgestellt werden. Möglicherweise schätzen von Depression Betroffene ihren Tätigkeitsspielraum geringer ein als er tatsächlich ist.

3. Das Wissen um die Ursachen ist auch für den Arbeitgeber relevant, damit er vorbeugend Maßnahmen ergreifen kann, um Fehlzeiten aufgrund von depressiven Störungen zu vermeiden. Im Fehlzeiten-Report des wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Uni Bielefeld wird ebenfalls gemahnt, dass in den letzten Jahren psychische Erkrankungen kontinuierlich zugenommen hätten. Bei einer Atemwegserkrankung fehlt ein Beschäftigter im Schnitt 6,5 Tage, bei einer psychischen Erkrankung sind es fast 23 Tage.

4. Trotz alamierender Zahlen wird das Risiko psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz aber weiter vernachlässigt.

Einzelne Firmen haben nach Möglichkeiten gesucht, um auf dieses Problem zu reagieren und bieten Sportprogramme zum Ausgleich an. Lange ist bekannt, dass Arbeit und Ausdauersportarten gut gegen Burnout zusammenpassen. Weniger bekannt ist, dass im Kampf gegen Burnout Klarheit über Ziele und eigene Ressourcen ein ganz wichtiger Faktor ist.

Gerade wenn man die Stufen der Burnout-Entwicklung betrachtet, die mit idealistischer Begeisterung  beginnt und über frustrierende Erlebnisse hin zu dem Gefühl von Stillstand und Erschöpfung bis hin zu Depression führt, wird klar, dass vielleicht schon die anfängliche Zielsetzung zur Schieflage geführt hat. Hier kann im Einzel-Coaching die konkrete Situation analysiert, Ziele hinterfragt und dann neue Ziele/Teilziele abgesteckt werden.

5. Vorgesetzte haben maßgeblich Einfluss auf Burnoutvermeidung ihrer Mitarbeiter. Der Schlüssel dazu ist die Führungsqualität, welche sich erlernen und enorm steigern läßt. Führungskräften und Mitarbeitern biete ich kurzfristig ein “Notfallcoaching” an. Längerfristig unterstütze ich interessenten bei der Einführung/Veränderung des Führungsstils, der Verbesserung der sozialen Kompetenzen, der Management- und Führungskompetenzen sowie der Burnoutvermeidung unter Seminar – Mehr Erfolg im Beruf und Privat.pdf an.


 

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